Sri Lanka 3

Am 5. Tag ging es mor­gens in den 60 ha gro­ßen Bota­ni­schen Gar­ten Pera­deniya bei Kan­dy, der mit zu den schöns­ten Asi­ens zäh­len soll. Unse­re Ein­drü­cke haben das auf jeden Fall bestä­tigt, ich hof­fe die Bil­der kön­nen dies eben­falls ein wenig wider­spie­geln.

Beson­ders beein­druckt waren wir auch von der rie­si­gen Flug­hund­ko­lo­nie mit rund 24.000 Tie­ren. Ein stän­di­ges Gewim­mel — auch wenn die­se Tie­re eher nacht­ak­tiv sind. Ich woll­te unbe­dingt wel­che im Flug erwi­schen; also leg­te ich mich auf den Rücken und pro­bier­te so lan­ge, bis dass ich zufrie­den war 🙂 Im eng­li­schen hei­ßen die Rie­sen­flug­hun­de “Fly­ing Fox”, was dem Namen eher gerecht wird. Nicht nur durch ihre fuchs­ähn­li­che Schnau­ze son­dern auch durch ihr bräun­li­ches Fell.

Gegen Mit­tag waren wir mit der Besich­ti­gung fer­tig und da wir ja bereits am Vor­tag Pro­gramm­tei­le vor­ge­zo­gen hat­ten gaben wir kur­zer­hand unse­rem Fah­rer und Gui­de für den Nach­mit­tag frei. Und wir haben uns eben­falls mal ein paar Stun­den Aus­zeit und Erho­lung am Pool unse­res Hotels gegönnt 😉

Am nächs­ten Tag ging es dann wei­ter mit unse­rer Rund­rei­se mit dem tra­di­tio­nel­len Zug von Kan­dy nach Nanu Oya. Unser Gui­de hat­te uns im Vor­feld ent­spre­chend Karten/Sitzplätze reser­viert und wir waren gespannt auf die­se 4,5 stün­di­ge Zug­fahrt, die uns ins Hoch­land Sri Lan­kas brin­gen soll­te. Wir wur­den nicht ent­täuscht und mit tol­len Ein­drü­cken der Land­schaft belohnt.

Von Nanu Oya ging es dann wei­ter mit dem Auto nach Nuwa­ra Eliya, das für sei­ne Bau­ten im Kolo­ni­al­stil bekannt ist.

Wir lie­ßen es uns auch nicht neh­men, dem ört­li­chen Golf­platz aus dem 19 Jh. einen Besuch abzu­stat­ten. Unüber­seh­bar die Ein­flüs­se der bri­ti­schen Kolo­nie 😉

Anschlie­ßend ging es wei­ter mit dem Besuch einer Tee­fa­brik. Auch wenn es — genau­so wie beim Gewürz­gar­ten — wie­der mehr um den Ver­kauf des Tees ging, so war es doch ganz inter­es­sant. Auf der Wei­ter­rei­se haben wir noch Stopp an einem Was­ser­fall gemacht und sind dabei noch an einem Bier­gar­ten vor­bei­ge­kom­men 🙂 Die Ankunft am Hotel (Tea Bush Ram­bo­da) war eher ernüch­ternd, da es das Schlech­tes­te auf der gan­zen Tour war. Wäh­rend wir im Sou­ter­rain neben den Bediens­te­ten­ein­gän­gen unter­ge­bracht waren, wur­de der 1. Stock erst noch fer­tig gestellt. Dafür wur­den wir mit tol­len Bli­cken auf die Land­schaft ent­lohnt.

Zum Abschluss unse­rer Rund­rei­se ging es in den Uda­wa­la­we Natio­nal­park. Aber dazu mehr im letz­ten Teil des Rei­se­be­richts.